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STADA Arzneimittel mit Einmalbelastung im dritten Quartal


29.09.2010
Close Brothers Seydler Research

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Igor Kim, Analyst von Close Brothers Seydler Research, stuft das Rating für den Anteilschein von STADA Arzneimittel (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) von "buy" auf "hold" herab.

STADA Arzneimittel erwarte infolge von Liquiditätsproblemen bei einigen serbischen Großhändlern eine Einmalbelastung von rund 29,5 Mio. EUR vor Steuern. Diese werde das Unternehmen im dritten Quartal 2010 verbuchen. Von den Liquiditätsproblemen sei vor allem die serbische Tochtergesellschaft Hemofarm betroffen. Zur Sicherung der Forderungen sei bei Hemofarm ein Restrukturierungsplan beschlossen worden. Die aktuelle Lage in Serbien belaste auch die operative Entwicklung von STADA Arzneimittel. Bei Close Brothers Seydler Research habe man daher die Prognosen angepasst. Für das dritte Quartal kalkuliere man nun mit einem EBIT von 22,3 Mio. EUR (bisher: 51,8 Mio. EUR). Für das Gesamtjahr laute die EBIT-Prognose auf 172,6 Mio. EUR (bisher: 202,1 Mio. EUR).


Das Management gehe davon aus, dass die operativen Zielsetzungen für das Gesamtjahr trotz der Einmalbelastung erreicht werden könnten, falls die Erholung des serbischen Geschäfts noch im vierten Quartal einsetze. Die EPS-Prognosen von Close Brothers Seydler Research würden für 2010 und 2011 auf 1,50 EUR bzw. 1,89 EUR lauten. Auf dieser Basis liege das KGV bei 14,7 bzw. 11,6. Das Kursziel werde von 28,00 EUR auf 24,00 EUR gesenkt.

Die Analysten von Close Brothers Seydler Research vergeben nun das Rating "hold" für den Anteilschein von STADA Arzneimittel. (Analyse vom 29.09.10) (29.09.2010/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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